Donnerstag, 1. Mai 2014

Erinnerungen an den III. VAGA - Aromakongress

Vor einer Woche noch in voller Aufregung und Erwartung und nun schon eine unvergessliche Erinnerung: der III. VAGA-Aromakongress in Mauersbach bei Wien. Es waren zwei Tag der besonderen GenussArt - perfekte Organisation, Vorträge die fesselten und ein tolles (internationales) Publikum. Die Atmosphäre machte den ÄÖ alle Ehre.
Der VAGA - Vereinigung für Aromapflege und gewerbliche Aromapraktiker, als Veranstalter, gelang es, Wissenschaft, Praxis, Gesetzlichkeiten  u.a.m., in einem Reigen so zu verbinden, dass die Zeit wie im Fluge verging.
Die VAGA ist die größte Aroma-Vereinigung in Österreich. 

Die Vorsitzende der VAGA, Frau Ingrid Karner ging in ihrer Eröffnungsrede u.a. auf die seit knapp einem Jahr - für gewerbliche Aromapraktiker- bestehende Möglichkeit eine Befähigung zu erlangen, die die Chance eröffnet im gewerblichen Rahmen individuelle, auf den Kunden abgestimmte, Aromakosmetikprodukte herzustellen.
Es ist eine zusätzliche fakultative Möglichkeit, die neben der vorhandenen etablierten Aromaproduktlandschaft, im speziellen Rahmen zum Einsatz kommen kann. Die  bewährten Verfahrensweisen in der Aromapflege (Aromapflegeprodukte) werden davon nicht berührt.
Bewundernswert, mit welcher Begeisterung und Ausdauer Ingrid Karner die ÄÖ, auch im Kontext einer ursprünglichen "Volksmedizin", im gesellschaftlichen Rahmen vernetzen und damit verankern möchte. Damit ist es nur logisch, dass bei diesem Kongress auch Vertreter der Wirtschaftskammern zu den Gästen gehörten. Persönliche Lobbyarbeit, zwar anstrengend und manchmal frustrierend, ist ein guter Weg, um viele ins Boot der ÄÖ, Aromapflege zu holen und Vorurteile gegenüber den ÄÖ abzubauen.

Als ich am Freitagabend den noch leeren Saal anschaute, wünschte ich mir augenblicklich ein Taxi zum Bahnhof herbei - im Saal standen Stühle für ca. 200 Gäste... und sie kamen alle...


Ich bin sehr froh, dass ich doch geblieben bin, es wäre mir, neben den interessanten Vorträgen auch anderes Bemerkenswerte entgangen, wie z.B.:
Die charmante Moderation von Frau Mag. Sabine Hönig. Sie gab der breiten Vielfalt einen stilvollen Rahmen, mit leichter und eleganter Hand dirigierte sie fast unmerklich den zeitlichen Ablauf.

Im Foyer lauerte an diesen zwei Tagen die Verführung pur - Produkte mehrerer großen und kleineren, namhaften ÄÖ-Anbieter zum "beschnuppern" und kulinarische Genüsse in den Pausen.

Für das Gelingen dieses Kongresses stand und wirkte im Hintergrund eine Frau, die professionell, mit Ruhe und Gelassenheit und wahrscheinlich mit Nerven, wie Stahlseile (vielleicht auch mit einem Helden-Kraft-ÄÖ) dieses Ganze für das Gelingen aufbereitete und arrangierte: Päivi Blöchl

Hier ein Link zu Eliane Zimmermanns Kongressbericht 

Und wie es der Zufall wollte liefen  mir die Aromagernerationen vor die Kamera. Wie z.B., die beiden "Groß(en) Mütter"  der deutschsprachigen Aromawelt - Ruth v. Braunschweig und Eliane Zimmermann - gefolgt von den neuen Generationen.
Ruth v. Braunschweig meinte: "In meinen Seminaren sitzen bereits die Enkelinnen ehemaliger Seminarteilnehmerinnen..." und das mit Begeisterung.

Aromagenerationen: Päivi Blöchl (li.), Ruth v. Braunschweig (2.v.li.), Ingrid Karner (mi.), Sandra Haslinger (2.v.re.) und Eliane Zimmermann (re.)
Es gibt auf diesem Bild noch eine Besonderheit: Zwei Autorinnen zum Thema Pflanzenöle stehen neben einander (leider fehlt dabei Tina Krupalija - Mitautorin des jüngsten Pflanzenöle Buches).

Der Klassiker (li.) und das neue "Baby" (re.)
Übrigens, beide Bücher gehören in einen gut sortierten Pflanzenöle-Haushalt. Sie haben beide ihre ganz eigenen Spezialitäten.

Impressionen zum Kongress


Danke, für diesen tollen Kongress.

1 Kommentar:

  1. Liebe Christine,
    da puckert ja mein Herz wenn ich deine begeisterten und begeisternden Worte höre. Aromatherapie vom Feinsten. Ich kann mir vorstellen, dass es mühselige Arbeit für die Organisatorinnen war, alle an einen Tisch zu bekommen und wenn das dann noch zum Erfolg wird - welch ein erhabenes Gefühl. Einfach toll. So etwas miterleben zu dürfen ist ein Geschenk und dieses Geschenk trägt einen weiter, wie auf einer Wolke - nicht wahr?
    Ähnliches erleben wir hier im Alten Land was die Kräuterei angeht, allerdings in sehr viel kleinerem Rahmen, mal gucken, ob es ein Wolkenerlebnis wird. :-)
    Liebe Grüße
    Heidi

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