Samstag, 19. November 2011

Riech-Erlebnisse mit Sandelholz (Santalum album)...?

Was riecht da...?

Heute wende ich mich mit einer Bitte an euch.

Wer hat/hatte Riech-Erlebnis-Erfahrung mit Sandelholz?

Ich fasse den Begriff absichtlich weit, denn ich möchte Spielraum lassen für die Dufterfahrung.
Es sind alle Begegnungen willkommen, ob eher unangenehm oder sehr angenehm.

Der Gedanke zur "Streibarkeit" dieses Duftes, geht mir, seit dem Kommentar-Eintrag von
Helga Trost , nicht mehr aus dem Sinn. Diese polarisierte "Begeisterung" für diesen Duft, deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.

Ich würde mich freuen, wenn das Sandelholz-Sammelkörbchen gefüllt wird.
Wer möchte kann selbstverständlich auch an meine email-adresse schreiben.

Es geht davon nichts an die Öffentlichkeit, was ihr nicht ausdrücklich erlaubt habt - das ist Ehrensache und selbstverständlich!

Nun bin ich neugierig auf die Sandelholz-Botschaften...

Herzlichst Christine

Kommentare:

  1. Sie dazu die Homepage vom WWF. http://www.wwf.de/themen/artenschutz/handel-und-nutzung/handel-und-souvenirs/souvenirs/souvenirfuehrer-2011/mit-bewilligung/

    Ätherische Öle

    © WWF CH
    Ätherische Öle sind rein pflanzliche Duftstoffe, meist als Duftöl benutzt oder in Shampoos und Seifen eingesetzt. Sandelholz-, Rosenholz- und Adlerholzöl (auch Agarholz oder Gaharu genannt) sind sehr kostbare Öle, die aus verschiedenen Bäumen in Asien und Lateinamerika destilliert werden. Der illegale Handel mit diesen kostbaren Hölzern ermöglicht große Gewinne und gefährdet dadurch die Bestände. Das qualitativ hochwertige rote Sandelholz aus Indien und dem östlichen Asien zum Beispiel ist so selten geworden, dass Sie Produkte aus diesem Holz nur mit gültigen Papieren ein- und ausführen dürfen. Sandelholzöl lässt sich nur aus Bäumen gewinnen, die mindestens 30 Jahre alt sind. Auch der Baum für das Rosenholzöl muss mindestens 40 Jahre alt sein, bis er für die Ölgewinnung brauchbar ist. Durch planlose Rodung riesiger Gebiete gingen die Bestände an verwertbaren Bäumen in den letzten Jahren stark zurück.

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  2. Liebe Tina,
    danke für diese Ergänzung (hätte es später im Blog gebracht). Ich weiß um die Problematik und bin sehr froh, dass Sandelholz in seiner Kostbarkeit erkannt wird.
    Ich frage mich dabei auch, wer diese riesigen Mengen an Sandelholzöl verbraucht, um deren Willen dieser Raubbau betrieben wird...
    Herzlichen Gruß
    Christine

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  3. PS: Wie hoch ist eigentlich der prozentuale Anteil des ÄÖ-Verbrauchs durch die Aromatherapie? Weiss das jemand?

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  4. Sandelholz - erstmal ist das ein Begriff für mich wie aus 1.000 und 1 Nacht. Dann weiß ich allerdings auch um den Raubbau an den Hölzern.
    Meine Dufterfahrung: zwiespältig. So pur riecht es für mich ein wenig nach Pipi, manchmal mag ich diesen "Duft" allerdings auch, 1 Tropfen in Mischungen finde ich ganz wunderbar.
    Ich habe noch 1 Fläschchen mit dem ich sehr sparsam umgehe. In Zukunft werde ich es nicht mehr kaufen.
    LG Heidi

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  5. ich mag es nur ganz selten, die urinöse assoziation überwiegt. dann bitter, manhcmal sogar kratzig. in raffinierten mischungen, vor allem mit blüten kommt es dann eher samtig und warm rüber. sehr unterschiedlich also. aber auch für mich. zu kostbar, um viel zu verwenden. meinen kleinen vorrat (20 ml) taste ich selten an, er darf in würde altern.

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  6. Das Sandelholzöl spricht mich sehr an, ich mag es vor allem in Kombination mit Neroli und Muskatellersalbei zu entspannen!

    Diese urinöse Assoziation kommt ganz selten bei mir vor, dann greife ich auf Atlaszeder zurück.
    Es gibt aber keinen anderen Geruch den ich sooo sehr mag wie Sandelholz! Das ist ein Öl zum reinliegen für mich!
    Ja, auch ich weiß ich um den Raubbau des Baumes,
    mein Öl habe schon viele Jahre und es wird in gaaaaanz besonderen Momenten aus der Schatzkiste hervorhgeholt und daran geschnuppert ganz selten gibt es auchmal ein Tropfen!
    LG Sabine

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